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Osttirols schönste Kraftplätze

runterkommen und genießen
Bergpanorama mit leerer Bank

Osttirol ist bekannt für seine malerische und naturbelassene Landschaft. Mehr als 266 Dreitausender machen die Region zu einem Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber. Gleichzeitig findet man bei uns in Osttirol auch stille Orte, die neue Energie schenken. Wir nennen diese Kraftplätze und stellen ihnen genau diese vor.  

Gletscherfluss Isel

Als Lebensader Osttirols ist die Isel ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt. Sie fließt kraftvoll und zugleich beruhigend ins Tal und schafft entlang ihrer Ufer kleine Rückzugsorte. An den weitläufigen Kiesbänken und Stränden gibt es vor allem an heißen Sommertagen nichts Erfrischenderes, als die Füße ins klare, kalte Gletscherwasser zu tauschen. Das türkis schimmernde Wasser lädt dazu ein, sich ins Gras zu setzen, dem Rauschen der Isel zu lauschen und den Alltag hinter sich zu lassen.

Wer lieber im Herzen von Lienz entspannen möchte, findet nur wenige Gehminuten vom Moarhof entfernt, am Iselkai ein kleine Oase mit Aussicht. Ab Sommer 2026 gibt es dort die Möglichkeit mitten in der Stadt auf der Sonnenlounge zu entspannen. 

Zwei Personen wandern entlang eines Flusses

Auf ihrem Weg nach Lienz nimmt die Isel 48 Gewässer auf und ist damit Zuhause für zahlreihe Tiere und Pflanzen. © TVB/ Ramona Waldner

Naturkraftweg Umbalfälle

Wer dem Ursprung der Isel, dem letzten freifließenden Gletscherflusses der Alpen, noch näherkommen möchte, erlebt im Umbaltal ein imposantes Naturschauspiel. Der Naturkraftweg Umbalfälle führt entlang der tosenden Isel. Der Erlebnisweg beginnt am Parkplatz in Ströden und eröffnet nach nur 30 Gehminuten den Blick auf die Islitzeralm. Vor allem in den Sommermonaten entfaltet sich die Kraft der Wassermassen, die die Iselkatarakte talwärts fließen. Diese Wanderung macht nicht nur die naturbelassene Umgebung erlebbar, sondern zeigt auch, wie Wasser seit Jahrhunderten die Landschaft formt.

Frau steht im Wald und schaut Richtung eines kleinen Wasserfalls

Im Sommer donnern eindrucksvolle Wassermassen den Naturkraftweg entlang. © TVB/ Ramona Waldnera

Iseltrail

Der Iseltrail ist ein Weitwanderweg, der in fünf Etappen entlang der Isel führt. Auf insgesamt 73,7km wandert man mehrere Tage hinweg durch sonnige Täler, märchenhafte Wälder und Bergdörfer, vorbei an rauschenden Wasserfällen. Die einzelnen Etappen sind bequem mit öffentlichem Verkehrsmittel erreichbar. Zu den Highlights des Iseltrails zählen die spektakuläre Hängebrücke über die Iselschlucht, die Aussichtsplattform Iselsschlucht sowie die Iselstrände zwischen Lienz und Huben, die zum Verweilen und Träumen einladen.

Iseltrail lange Hangebrueckebei Sonnenuntergang

Dieser Wanderweg führt vom sonnigen Lienzer Talboden bis zum Nationalpark Hohe Tauern.  © Peter Maier

Wanderung bei einem Bergesee

Frauenbach Lavant

In Lavant liegt ein echtes Naturjuwel versteckt. Der Frauenbach Wasserfall beeindruckt mit seiner wilden Schönheit und stürzt über mehrere Stufen in die Tiefe. Ein leicht begehbarer Steig führt durch schattigen Wald zu zwei Aussichtsplattform, von denen sich der Wasserfall besonders gut beobachten lässt. Der Ausgangspunkt liegt beim Parkplatz Lavant Wacht. Von dort aus beginnt der kurze Wanderweg zum eindrucksvollen Frauenbach Wasserfall.

Das Gelände um den Frauenbach Wasserfall wird zu bestimmten Zeiten vom österreichischen Bundesheer zu Militärübungen genutzt. Eine rote Flagge kennzeichnet die Gefahrenzeiten. Genaue Informationen, wann Sie den Frauenbach Wasserfall besuchen können, finden Sie unter +43 50 212 212 oder per Mail an info@osttirol.com.

großer Wasserfall im Wald

Das türkis-blaue Wasser kann von zwei spektakulären Aussichtsplattformen beobachtet werden. © Peter Märkl

Pfauenaugen im Defereggental

Im Defereggental liegen so manche Kraftplätze versteckt. Einer davon ist das Pfauenauge im Bergwasserparadies. Der Weg dorthin führt vom Parkplatz beim Alpengasthaus Oberhaus über die Oberhausalm, durch herrlich duftenden Zirbenwald und eine Klamm bis hin zur Seebach- und Jagdhausalm. Das Almdorf mit seinen steinernen Hütten, auch als „Klein Tibet“ bekannt, eignet sich perfekt für eine Jausenpause. Oberhalb davon liegt das Pfauenauge. Eine stille und fast mystische Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Zwei kleine Bergseen von oben Fotografiert im Bergpanorama

Helenenkirchl

Ein Geheimtipp für alle, die Natur und Geschichte verbinden möchten, ist die Wanderung zur Helenenkirche auf 1305 Höhenmetern. Der Weg führt durch blühende Wiesen und märchenhafte Wälder bis sich oben ein weiter Blick über den Lienzer Talboden eröffnet. In der kleinen Kirche erklingt die sogenannte Wetterglocke, die über 700 Jahre alt ist und damit, als die älteste Kirchenglocke Tirols gilt. Weitere Wanderwege zum Energietanken und Innehalten stellen wir Ihnen in unserem Blog Wanderlust vor.

Kleine Kirche im Wald

Die Wanderung zur Helenenkirche ist perfekt für Familien mit Kindern geeignet.

Gipfel Spinnevitrol

Das Dorfertal ist in die beeindruckende Bergwelt von Kals eingebettet. Hoch über dem Tal erhebt sich der Spinnevitrol, der besonders mit seiner Weite berührt. Hier reicht Blick reicht über die mächtigen Gipfel der Glocknergruppe und schafft einen Moment des Innehaltens. Das markante Gipfelkreuz unterstreicht die besondere Atmosphäre dieses Platzes, an dem man gerne verweilt, durchatmet und neue Kraft schöpft.

Wanderung durch das Dorfertal

Der Spinnevitrol zählt zu den Lieblingswanderungen von Helga. Der Gipfel kann von erfahrenen Wanderern in rund 2,5 bis 3 Stunden erreicht werden. 

Gletscherweg Innergschlöss

Der Gletscherweg Innergschlöss führt vom Matreier Tauernhaus tief ins Gschlösstal und weiter ins Innergschlöss. Entlang des Weges wird die landschaftsformende Kraft der Gletscher sichtbar. Der Weg führt vorbei an einer Felsenkappelle aus dem Jahr 1870 und schließlich bis zum Gletschertor Schlatenkees am Fuße des Großvenedigers. Hier ist man dem ewigen Eis ganz nah und fühlt sich voll und ganz der Natur verbunden.

Steinkapelle in einem Felsen am Berg

Die Felsenkapelle wurde in der Vergangenheit bereits zwei Mal von Lawinen zerstört. Daraufhin wurde sie in eine Höhle hineingebaut, um sie vor Naturkatastrophen zu schützen.

Zedlacher Paradies in Matrei

Oberhalb von Matrei liegt ein ganz besonderer Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. Das Zedlacher Paradies ist ein märchenhafter Zirbenwald und Heimat der ältesten Lärchen Tirols, von denen einige bereits über 500 Jahre alt sind. Beim Spaziergang durch den Wald liegt ein beruhigender, feiner Duft in der Luft. Das Sonnenlicht, bahnt sich seinen Weg durch die mächtigen Baumkronen und schafft dabei eine magische Stimmung. Mit etwas Glück lassen sich hier auch heimische Tiere beobachten. Das Zedlacher Paradies ist ein ruhiger Ort, der lange nachklingt.

Frau sitzt auf einer Wiese in den Bergen und schaut auf das Bergpanorama

Der Rundgang durch das Zedlacher Paradies führt eine Stunde lang durch vielfältige Flora und Fauna.

Burg Heinfels

Wer eine Reise in vergangene Zeiten erleben möchte, sollte sich einen Besuch der Burg Heinfels nicht entgehen lassen. Die rund 1000 m2 große Anlage lässt sich bei einer geführten Tour entdecken. Dabei eröffnen sich Türen zu Burgkammern, Sälen sowie der Burgkapelle. Alternativ können Besucher die Königin des Pustertals auf einer Panoramarunde im eigenen Tempo erkunden. Dabei können sie Höfe und Türme entdecken und die beeindruckenden Ausblicke rund um die Burg genießen.

große Burg von oben fotografiert

Die Burg wurde 1210 erbaut und war einst im Besitz der mächtigen Grafen von Görz.

Kraftplätze in unseren Häusern

Osttirol ist reich an Orten, die zum Ankommen und Durchatmen einladen. Rund um den Moarhof laden kleine Ruheplätze dazu ein, den Tag in Stille ausklingen zu lassen, wenn die letzten Sonnenstrahlen über den Horizont streichen. Wer Körper und Geist noch bewusster entspannen möchte, dem eröffnet sich im Wellnessbereich des Dolomitenhof Tristach ein besonderer Kraftplatz mit Aussicht auf Wälder, Wiesen und die Lienzer Dolomiten.

Schöner Garten des Hotels Moarhof mit Liegen

In unseren Häusern können Sie sowohl im Garten als auch im Wellnessbereich entspannen.

Bild Wohnraum in einem Hotel mit großen Fenstern und Couch
Thomas Winkler (GF) © Martin Lugger

Thomas Winkler

Thomas Winkler verbindet als Hotelier langjährige Gastgebertradition mit jungem, sportlichem Spirit: Aus dem Familienbetrieb Moarhof und seinem stilvoll restaurierten Dolomitenhof in Tristach entwickelte er die Marke Winkler Hotels. Mit den Natur Suiten schafft er noch mehr Raum und ein neues Niveau für Urlaubserlebnisse in den Winkler Hotels Osttirol. Wenn er nicht persönlich im Dolomitenhof Tristach präsent ist, zeigt er als zertifizierter Bergwanderführer Gästen gerade die schönsten Plätze der Bergwelt Osttirols.