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Die schönsten Hütten der Osttiroler Bergwelt

Thomas Lieblingshütten

Die Bergwelt Osttirols bietet unzählige Möglichkeiten für Bergtouren – sowohl für Gelegenheitswanderer als auch für echte Bergsportbegeisterte. In unseren Bergen befinden sich außerdem einzigartige Hütten, die sich für eine gemütliche Pause, eine köstliche Stärkung, eine Übernachtung oder als Ausgangspunkt für weitere Touren eignen. Oft werden diese Hütten über Jahrzehnte von legendären Gastgebern bewirtschaftet, die ihnen nicht nur kulinarisch, sondern auch durch ihre Persönlichkeit einen Stempel aufdrücken. Die Hütten in Osttirol sind Sehnsuchtsorte, an die wir gerne denken, wenn wir am Schreibtisch sitzen. Auf sie freuen wir uns, wenn im Frühling die Wanderwege ausapern! Einer von uns kennt sie fast alle: unser Chef und Bergwanderführer Thomas Winkler. Einige seiner persönlichen Lieblingshütten hat er uns hier verraten. 

Panoramafoto von Berglandschaft ins Tal

Lienzer Hütte

Für Thomas und viele andere, die schon einmal dort waren, gehört die Lienzer Hütte zu jenen Plätzen in Osttirol, zu denen man immer wieder gerne zurückkehrt. Auf 1.977 Metern Höhe gelegen und in eine atemberaubende Berglandschaft eingebettet, wirkt sie fast schon wie ein kleines Tor in eine andere Welt. Besonders beliebt ist die Lienzer Hütte als Tagesausflug, da man sie vom Parkplatz Seichenbrunn aus in etwa einer Stunde zu Fuß erreichen kann. Der Weg führt vorbei an grünen Almweiden und dem rauschenden Debantbach. Weiter geht es zur Gaimberger Alm und anschließend zur Hofalm. Kurz vor dem Ziel führt der Weg an einem kurzen Waldstück voller Zirben, Lärchen und Fichten vorbei. Mit jedem Schritt eröffnet sich die Landschaft, bis schließlich die Lienzer Hütte vor der beeindruckenden Bergkulisse auftaucht.

Die Wanderung zur Lienzer Hütte ist auch für Familien mit Kindern ab drei Jahren gut zu bewältigen. Oben angekommen wartet eine gemütliche Hütte, die zu einer wohlverdienten Stärkung einlädt, während Groß und Klein das einzigartige Panorama der umliegenden Berglandschaft genießen können. 

Wandergruppe mit Erwachsener Leute in den Bergen

Die Lienzer Hütte ist außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Hochtouren, wie den Hochschober, Glödis oder den Debantgrat.

Sillianer Hütte

Für eine gemütliche Wanderung empfiehlt sich die Sillianer Hütte. Sie ist das ideale Wanderziel für alle, die eine leichte Tour genießen möchten. Der Weg dorthin ist angenehm und daher sowohl bei Einheimischen als auch bei Gästen besonders beliebt. Auf einer Höhe von 2.447 Metern angekommen, eröffnet sich eine beeindruckende Aussicht auf weite Berglandschaft. Während auf der Terrasse traditionelle Gerichte aus regionalen Produkten serviert werden, schweift der Blick über die umliegenden Gipfel. Ein besonderes Highlight sind laut Thomas die frühen Morgenstunden und der Abend, wenn die Sonne aufgeht bzw. hinter den Bergen verschwindet und die Landschaft in ein warmes Licht hüllt. Hier zeigt sich die Bergwelt von ihrer schönsten Seite und macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Berghütte Sillianerhütte

Von der Sillianer Hütte eröffnet sich ein prächtiger Blick auf das Pustertal, die Hohen Tauern und die Dolomiten.

Wanderung zur Sillanerhütte mit kurzer Pause auf einer Bank

Hochschoberhütte

Wer eine ruhige Wanderung abseits der großen Besucherströme sucht, ist auf der Hochschoberhütte mitten im idyllischen Leibnitztal, auf dem Nassfeld, genau richtig. Umgeben von beeindruckenden Gipfeln ist dieser Ort wunderbar für alle, die die die unberührte Natur erleben möchten. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz bei der Leibnitzbachbrücke. Von dort aus erreicht man die Hütte zu Fuß in etwa einer Stunde. Der Weg führt stetig bergauf durch eine abwechslungsreiche Naturkulisse und eröffnet dabei immer wieder neue Ausblicke auf die umliegenden Berge. Rund um die Hütte erheben sich gleich neun Dreitausender, die sich wie ein Halbkreis um das Gebiet legen. Deshalb ist die Hochschoberhütte bei vielen Bergsteigern ein beliebter Ausgangspunkt für Touren in der Schobergruppe. Sie gilt sowohl bei Familien als auch bei begeisterten Wanderern als echter Geheimtipp und kann je nach Wetterlage von Mitte Juni bis Mitte September besucht werden.

Hochschoberhütte in den Bergen

Die Hochschober Hütte ist sowohl für Familien als auch für begeisterte Wanderer ein Geheimtipp.

Zwei Esel in den Bergen

Lucknerhütte

Wenn in Osttirol von beeindruckenden Bergzielen die Rede ist, dann darf der Großglockner natürlich nicht vergessen werden. Für Thomas gehört deshalb die Lucknerhütte, die sich am Fuße des höchsten Bergs Österreichs befindet, zu seinen ganz persönlichen Lieblingshütten. Die Hütte liegt auf einer Höhe von 2.241 Metern Höhe im idyllischen Ködnitztal und bietet einen spektakulären Blick auf den Großglockner. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz Lucknerhaus. Von dort aus führt ein gut ausgebauter Weg in etwa eineinhalb Stunden gemütlich zur Lucknerhütte hinauf. Gerade deshalb empfiehlt Thomas diese Tour gerne all jenen, die eine beeindruckende, aber nicht zu lange Wanderung unternehmen möchten. Bei einer guten Jause und dem Blick auf die umliegenden Gipfel wird schnell klar, warum dieser Platz für viele ein echtes Highlight ist.

Ködnitztal im Herbst mit Blick auf den Großglockner

Das Ködnitztal am Weg zur Lucknerhütte.

Bonn Matreier Hütte

Erfahrenen Wanderern empfiehlt Thomas gerne die Bonn-Matreier-Hütte. Sie liegt auf 2.750 Metern Höhe direkt am bekannten Venediger Höhenweg und zählt zu den höchstgelegenen Schutzhütten der Region. Eine Besonderheit dieser Hütte ist, dass sie gemeinsam vom Alpenverein Bonn und vom Alpenverein Matrei geführt wird. Der Aufstieg dauert etwa drei Stunden und verlangt eine gute Kondition. Für Thomas gehört diese Tour dennoch zu den schönsten in der Region. Rund um die Hütte befinden sich gleich mehrere beeindruckende Gipfel, darunter zahlreiche Dreitausender. Von der Sonnenterrasse aus reicht der Blick zu den Südtiroler Dolomiten, den Villgrater Bergen, den Lienzer Dolomiten und der Schobergruppe. Nur wenige Minuten von der Hütte entfernt befindet sich außerdem die höchstgelegene Kapelle der Ostalpen. Für Thomas ist die Bonn Matreier Hütte eine großartige Hütte mit tollen Gastgebern. Die Tour, ist zwar anspruchsvoll, belohnt aber mit einer unglaublichen Aussicht. 

Foto von der Berghütte Bonn Matreier

Nach dem Aufstieg wird man bei der Bonn Matreier Hütte mit einer einzigartigen Aussicht auf die Bergwelt belohnt.

Wanderung zur Bonn Matreier Hütte

Sudetendeutsche Hütte

Eine weitere Hütte, die auf Thomas Liste der Lieblingsplätze nicht fehlen darf, ist die Sudetendeutsche Hütte im Nationalpark Hohe Tauern. Sie liegt auf 2.650 Metern Höhe und ist ein Ziel für alle, die eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Bergtour suchen. Für den Aufstieg sollte man insgesamt etwa vier Stunden Gehzeit einplanen.

Die Wanderung führt durch eine beeindruckende hochalpine Landschaft mit Mulden, Kuppen und steinigen Passagen. Gerade dieses abwechslungsreiche Gelände macht den Weg zur Hütte so anspruchsvoll. Oben angekommen erwartet einen eine gemütliche Hütte mit herzlichen Gastgebern. Nach der anspruchsvollen Tour gibt es kaum etwas Schöneres als eine gute Stärkung und den Blick über die umliegenden Gipfel. Für Thomas gehört die Sudetendeutsche Hütte zu jenen, die man als Bergliebhaber einmal besucht haben sollte. 

Die Hütten sind während der Sommermonate geöffnet. Gerade im hochalpinen Gelände spielt die Sicherheit am Berg eine wichtige Rolle. Achten Sie auf eine gute Tourenplanung, passende Ausrüstung und ausreichend Verpflegung. Wenn sie Fragen zu den vorgestellten Hütten oder Wanderungen haben, steht Ihnen Thomas gerne zur Verfügung.

Berghütte vor einem kleinen Bergsee

Hinter der Hütte liegt ein kleiner, glasklarer Bergsee, der an warmen Tagen zu einer angenehmen Abkühlung einlädt.

Für unseren Bergliebhaber Thomas hat jede dieser Hütten ihren ganz eigenen Charakter und eröffnet unvergessliche Ausblicke auf die Bergwelt Osttirols. Wer selbst gerne in den Bergen unterwegs ist, wird auf diesen Touren nicht nur beeindruckende Landschaften entdecken, sondern auch die Ruhe der Natur erleben. Zwischen grünen Almwiesen, türkisblauen, klaren Bächen und eindrucksvollen Gipfeln wird klar, warum diese Orte zu Thomas' ganz persönlichen Lieblingsplätzen zählen. 

Thomas Winkler (GF) © Martin Lugger

Thomas Winkler

Thomas Winkler verbindet als Hotelier langjährige Gastgebertradition mit jungem, sportlichem Spirit: Aus dem Familienbetrieb Moarhof und seinem stilvoll restaurierten Dolomitenhof in Tristach entwickelte er die Marke Winkler Hotels. Mit den Natur Suiten schafft er noch mehr Raum und ein neues Niveau für Urlaubserlebnisse in den Winkler Hotels Osttirol. Wenn er nicht persönlich im Dolomitenhof Tristach präsent ist, zeigt er als zertifizierter Bergwanderführer Gästen gerade die schönsten Plätze der Bergwelt Osttirols.