Robert‘s Bärlauch-Ravioli Rezept
frühlingskücheWenn der Frühling in Osttirol Einzug hält, wird es auch in der Küche wieder grüner, feiner und leichter. Jetzt sind es Zutaten wie frischer Spinat, zarter, „g’schmackiger“ Spargel von der Familie Kaplenig aus Lavant und würziger Bärlauch, die im Mittelpunkt stehen. Küchenchef Robert Lang zeigt, wie man den Osttiroler Frühling auf den Teller bringt – und verrät sein Rezept für hausgemachte Bärlauch-Ravioli.
Zutaten
01. Für den Pastateig
- 90 g Mehl
- 3 Eier vom Biohof Gstinig
- ein Schuss Essig
- eine Prise Salz
02. Für die Füllung:
- frischer
- Bärlauch Ricotta
- geriebener Parmesan
- ein Eigelb
- Salz & Pfeffer
- etwas Zitronenabrieb
03. Für das Finale:
- braune Butter
- frisch geriebener Glocknerschmelz vom Figerhof in Kals
- optional: Joghurt vom Jakoberhof in Matrei
Zubereitung der Bärlauch-Ravioli
Für den Teig alle Zutaten zu einer glatten Masse verkneten und etwa 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Bärlauch fein hacken und mit Ricotta, Parmesan, Eigelb, Gewürzen und etwas Zitronenabrieb zu einer cremigen Füllung verrühren.
Den Teig dünn ausrollen, die Füllung in kleinen Portionen daraufsetzen, mit einer zweiten Teigschicht bedecken und Ravioli formen. In leicht siedendem Salzwasser wenige Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen.
In brauner Butter geschwenkt und mit frisch geriebenem Glocknerschmelz vom Figerhof in Kals verfeinert, entfalten die Ravioli ihr volles Aroma. Dazu passt ein Klecks Joghurt vom Jakoberhof in Matrei, der mit seiner feinen Säure einen wunderbaren Kontrast bildet.
Aus der Region auf den Teller
Was dieses Gericht besonders macht, sind seine Zutaten. Viele davon stammen von Produzenten aus Osttirol, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
Am Biohof Gstinig in Oberlienz entstehen hochwertige Bio-Produkte im Einklang mit der Natur – darunter auch die Eier, die unserem Pastateig seine feine Struktur geben. Am Figerhof in Kals entsteht aus Ziegenheumilch feinster Käse, und auch am Jakoberhof in Matrei wird Milch von den eigenen Kühen zu hochwertigen Produkten verarbeitet.
Als Nationalpark Partnerbetrieb ist diese Verbindung zur Region kein Zusatz, sondern Teil der Haltung. Kurze Wege, persönliche Beziehungen und ein bewusster Umgang mit Ressourcen prägen unsere Küche – und genau das macht den Unterschied.
Was draußen wächst, findet bei Küchenchef Robert Lang seinen Weg auf den Teller – saisonal gedacht, regional verankert und mit viel Feingefühl umgesetzt. Gemeinsam mit seinem Team wird so aus Einfachem Besonderes. Aus Saisonalem Sinnliches. Aus Vertrautem neue Raffinesse. Auch heuer im Falstaff Restaurant- & Gasthausguide mit 86 Punkten und 2 Gabeln ausgezeichnet.